MCP, WebMCP und UCP einfach erklärt
Hinter den Kürzeln MCP, WebMCP und UCP steckt eine einfache Idee. KI-Agenten sollen wissen, was sie auf einer Website tun können.
Wer sich mit KI-Agenten beschäftigt, stößt schnell auf viele Abkürzungen. MCP, WebMCP, UCP, ACP oder x402. Das klingt zunächst kompliziert.
Im Kern geht es bei all diesen Begriffen um eine einfache Frage. Wie erfährt ein KI-Agent, was er auf einer Website tun darf und wie er es tun soll.
MCP, die Sprache zwischen Systemen
MCP steht für Model Context Protocol. Es ist eine Art gemeinsame Sprache, mit der ein KI-System auf Daten und Werkzeuge zugreifen kann, ohne dass für jede Verbindung eine eigene Lösung gebaut werden muss.
Ein System, das MCP unterstützt, kann einem Agenten zum Beispiel sagen, welche Informationen es zu einem Produkt oder einer Dienstleistung bereithält.
WebMCP bringt das Prinzip ins offene Web
WebMCP überträgt diese Idee auf normale Websites. Statt dass ein Agent eine Seite mühsam durchsuchen muss, kann eine Website direkt erklären, welche Funktionen sie anbietet. Zum Beispiel eine Suche, eine Navigation oder ein Kontaktformular.
Das macht Agenten schneller und zuverlässiger. Und es gibt der Website mehr Kontrolle darüber, wie sie von KI-Systemen genutzt wird.
UCP, ACP und x402, Handel für Agenten
Diese drei Begriffe drehen sich um agentischen Handel: um den Punkt, an dem ein KI-Agent aufhört, nur zu recherchieren, und anfängt zu kaufen.
UCP, das Universal Commerce Protocol, ist ein gemeinsamer Standard von Google, Shopify und weiteren Anbietern. x402 regelt die Zahlung: Sie läuft direkt zwischen den Systemen ab, ohne dass ein Mensch jeden Schritt bestätigt.
Warum das für Unternehmen wichtig ist
Diese Protokolle stehen noch am Anfang. Genau deshalb lohnt es sich, sie jetzt schon zu kennen.
Wer seine Website oder seinen Shop früh darauf vorbereitet, muss später nicht mühsam nachrüsten und kann neue Standards direkt nutzen, sobald sie sich durchsetzen.